Blogparade Trost – alle Beiträge

Ihr Lieben,

wie versprochen nun die Übersicht über all eure wunderbaren Beiträge! Ihr findet den Link auch oben im Header.

Ich bin sehr bewegt davon, wie viele wunderbare und berührende Beiträge von euch eingegangen sind. Es war mir eine Freude, jeden einzelnen zu lesen und ich kann jedem nur empfehlen, sich die Zeit zu nehmen und die vielen unterschiedlichen Perspektiven auf dieses Thema in Ruhe zu lesen. Herzlichen Dank an euch alle, die ihr mitgemacht habt! Das war bestimmt nicht die letzte Blogparade, die ich starte. 🙂

Nun also eure Beiträge:

Blogparade: TROST – von trienchen von coulors & darkness
trienchen stellt hier unter Anderem sehr schön dar, welchen inneren Kampf man im Zusammenhang mit Trost manchmal führt, wenn die inneren Stimmen zu laut rufen und wie es oft einfach ums „da-Sein“ geht. Absolut lesenswert!


Blog-Parade zum Thema „Trost“ – von Madeline von Learning to live
Madeline stellt in ihrem wunderbaren Artikel insbesondere die Wortlosigkeit und die Individualität von Trost heraus und führt mit einer berührenden Erzählung ins Thema ein. Wunderbar!


Trost: Warum Ratschläge Menschen in schwierigen Situationen nicht weiterhelfen? – von Silke Loers
Silke beschreibt aus ihrer besonderen Sicht als Coach, aber auch als Privatperson, eine Vielzahl an wichtigen Aspekten. Besonders gut haben mir die Umarmung, das Aushalten der Hilflosigkeit, die Möglichkeiten zum Selbsttrost, die Notwendigkeit von Absprachen / Nachfrage gefallen und der Satz „Ratschläge sind auch Schläge“ gefallen. Sehr lesenswert!


Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – von Julia von Lebenswelt
Julia gibt in ihrem sehr lesenswerten Beitrag sehr persönliche und beeindruckend differenzierte Einblicke in ihre eigenen Dynamiken beim Thema „Trost“. Auch sie arbeitet heraus, dass es oft einfach um’s „Da-Sein“ und nicht ums Tun geht. Besonders gefreut habe ich mich, dass sie auch den Haustieren als Trostspender einen gebührenden Platz einräumt. 🙂


Die Wahrheit im Trost – von Robert/Wicca Secret von Robinioblog
Robert beleuchtet nochmals ganz neue Aspekte: er öffnet in seinem lesenswerten Artikel hin zum gesellschaftlichen Diskurs und thematisiert auch die Dimension „Männer und Trost“. Mir hat auch gut gefallen, wie er von Herzensöffnung und dem Moment der Verbundenheit im Blickkontakt schreibt.


Trost – ein Gedicht von brig von brigwords
Heute ging ganz frisch ein wunderbares Gedicht von Brig ein! Dort thematisiert sie die spirituelle Dimension des ganz umfassenden Trosts und Getröstetwerdens. Hat mich sehr berührt.


Etwas ganz Privates: Trost der Trauer – von stresemann von Stresemanns Ganz normal
Stresemann präsentiert in seinem Beitrag eine aus dem Leben gegriffene Geschichte mit einer therapeutisch wertvollen Intervention. 😉

Blogparade: Trost – von Birke von Zeitenmosaik
Birke lässt uns in ihrem bewegenden Beitrag auf sehr persönliche Weise Anteil an ihren Gedanken zum Thema haben. Sie beschreibt Trost als ein Geschehen jenseits von Sprache im Gehalten-Werden und einfach da-sein-Dürfen. Aber lest selbst… 🙂

Trost – von gerhardbaer von Geistigegesundheit
Gerhard Baer hat sich dem Thema „Trost“ über einige Gedanken zum prozesshaften Charakter von Situationen, in denen wir uns untröstlich fühlen, genähert. Anschließend verarbeitet er diese Gedanken zu einem Gedicht, das diesen prozesshaften Charakter wiederum aufgreift.

Was ist mir Trost? – von DasTenna von Nixblix‘ simple Sicht der Dinge
DasTenna hat ein ganz wunderbares Gedicht zum Thema geschrieben, das so viele verschiedene Aspekte aufgreift und so umfassend ist, dass es mir ganz unmöglich erscheint, hier nur Einzelnes heraus zu nehmen… lest selbst, es lohnt sich!

Blogparade Trost – von Ulrike von Glaube-Hoffnung-Liebe
Ulrike teilt in ihrem Artikel ihre Erfahrungen, auch als Tagesmutter, mit dem Trost – insbesondere aus einer christlich-spirituellen Perspektive. Auch berichtet sie von vielen trost-vollen Kindheitserinnerungen, die bei mir sehr schöne Bilder wach werden lassen.

Trost – ein Therapeutikum für die Seele – von mir selbst 🙂
In meinem eigenen Beitrag beschäftige ich mich damit, wie wir uns manchmal selbst des kostbaren Trostes berauben, indem wir uns unter einer Glocke verstecken. Traurigkeit geht häufig auch mit Wut einher; daher kann es auch tröstlich sein, sich mit dieser Wut auseinander zu setzen und die Energie zu nutzen, um Heilsames zu tun.
Eine Reise von der Trostlosigkeit hin zum Leben

Und für alle, die einfach nur die Links sehen mögen:

Blogparade: TROST – von trienchen von coulors & darkness
Blog-Parade zum Thema „Trost“ – von Madeline von Learning to live
Trost: Warum Ratschläge Menschen in schwierigen Situationen nicht weiterhelfen? – von Silke Loers
Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – von Julia von Lebenswelt
Die Wahrheit im Trost – von Robert/Wicca Secret von Robinioblog
Trost – ein Gedicht von brig von brigwords
Etwas ganz Privates: Trost der Trauer – von stresemann von Stresemanns Ganz normal
Blogparade: Trost – von Birke von Zeitenmosaik
Trost – von gerhardbaer von Geistigegesundheit
Was ist mir Trost? – von DasTenna von Nixblix‘ simple Sicht der Dinge
Blogparade Trost – von Ulrike von Glaube-Hoffnung-Liebe
Trost – ein Therapeutikum für die Seele – von mir selbst 🙂

Titelbild: (c) Mightyhansa, Water droplet on a leaf, Kontrast, Ausschnitt, Hinzufügen von Text von Jeca (Psycho-Psyche-Therapie-Blog), kreiert mit canva (www.canva.com), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Trost – ein Therapeutikum für die Seele

Ich bin untröstlich!“, schluchzt die Dame mittleren Alters, die vor Kurzem überraschend Witwe geworden ist. Mit einem Taschentuch trocknet sie die Tränen, die ihr über die Wangen laufen. „Wie soll das denn jetzt nur weitergehen?“. Zur Beisetzung sind viele Menschen gekommen. Ein paar wenige gute Freundinnen hat sie, allerdings wissen diese auch nicht recht, wie sie helfen können. „Und eine hat gesagt, es würde bestimmt bald wieder gut werden und wollte mir Tipps geben, was ich jetzt tun soll! Ich will das überhaupt nicht! DIE KÖNNEN MIR GESTOHLEN BLEIBEN MIT IHREM TROST!!“, brüllt sie nun in größter Wut und Erschütterung.

Solche Gespräche kann man erleben, wenn man therapeutisch arbeitet, aber auch im ganz privaten Umfeld. Was tut man in solch einer Situation? Jemanden trösten, bei dem sich zur Trauer auch noch Wut mischt, scheint doppelt schwer.

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