[Computerspiele] Sind Computerspiele psychotherapeutisch nutzbar?

Zu diesem Thema werde ich sicher öfter schreiben, da ich in meiner Arbeit mit jungen Erwachsenen sehr häufig genau damit konfrontiert bin (zudem -pssst- spiele ich selbst leidenschaftlich gerne Computerspiele…) und mir die Spiele und mein inhaltliches Wissen dazu häufig auf verschiedenen Ebenen zunutze machen kann.

Ein Paradebeispiel ist meines Erachtens das nicht umsonst hoch ausgezeichnete Rollenspiel „The Witcher 3“. Die Hauptgeschichte handelt davon, dass Geralt, ein Hexer (Monsterjäger), auf der Suche nach seiner Ziehtochter Ciri ist, die besondere Fähigkeiten besitzt und wahrscheinlich untergetaucht ist. Im grafisch und inhaltlich wirklich beeindruckenden Spiel geht es darum, Ciri zu finden, aber das große Königreich bietet natürlich allerlei Monster und Banditen, spannende Nebengeschichten und vieles mehr. Je nachdem, welche Entscheidungen man im Spiel trifft bzw. wie man mit den Spielcharakteren umgeht, verändert sich die Spielwelt und die möglichen Szenarien.

In einer Grafschaft findet Geralt an Bäumen und Häusern Vermisstenplakate von Tochter und Frau des Barons. Beim Besuch des Barons stellt sich heraus, dass dieser alkoholabhängig ist und im Suff seine schwangere Frau die Treppe heruntergestoßen hat, wodurch diese ihr Baby verlor und traumatisiert mit der anderen Tochter floh. Das Baby, das er in gewisser Entfernung zu seinem Anwesen verscharrt hat, hat sich nun in ein Monster verwandelt, das ihn nachts heimsucht.

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