Interview mit mir bei Pixeldiskurs!

Ihr Lieben, ich werde berühmt! 😀
Nun, das vielleicht eher nicht, aber ich bin doch ein bisschen stolz darauf, von Stefan Simond vom sehr hörenswerten Pixeldiskurs-Podcast interviewt worden zu sein! Wir haben uns beim Gamescom-Congress kennengelernt, er hat mich ganz spontan interviewt und nun ist das Ergebnis im Podcast (ab Stunde 1:50) hier zu hören. Wir sprechen darüber, auf welchen Ebenen Computerspiele psychotherapeutisch genutzt werden können und warum uns manche Spiele so besonders ansprechen.
Natürlich kann man das Thema in einer so kurzen Zeit nur anreißen, aber es hat mir großen Spaß gemacht, mich mit ihm zu unterhalten… Also wer mal reinhören möchte, sei herzlich Willkommen!

An dieser Stelle auch wieder ein herzliches Willkommen allen neuen Followern! Wie schön, dass ihr dazu gestoßen seid, ich freue mich sehr!

Mitreden? Gerne!
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Titelbild: cogdogblog, 2013-365-310 Speak! (10728076475), Lizenz: CC0 1.0 (gemeinfrei)

„Wort zum Sonntag“ – Verzicht

Im Gegensatz zu den meisten anderen Artikeln wird das einer, den ich am selben Tag schreibe und veröffentliche. Es brennt mir nun einfach unter den Nägeln. Verzeiht also bitte stilistische Ecken und Kanten. 😉 (Wobei ich manche auch ganz bewusst eingebaut habe…) Und ein klein wenig off-topic – oder zumindest „rand-topic“ – ist es auch noch…
An der Stelle allerdings noch ein herzliches Willkommen den neuen Followern! Schön, dass ihr da seid! Ich hoffe, ich verschrecke euch mit dem Artikel nicht gleich. 😉

In den letzten Monaten habe ich viel Zeit mit Nachdenken verbracht, auch darüber, was verantwortungsbewusstes Leben bedeutet. Ein Begriff, auf den man dabei immer wieder stößt, ist der des Verzichts. Dabei beschleicht mich immer wieder das Gefühl, dass einem der Verzicht schmackhaft gemacht werden soll. Es wimmelt in Zeitschriften, Kolumnen und dem Fernsehen von Stimmen, die berichten, wie gut ihnen der Verzicht auf xy tut, dass es sich vielmehr um eine Befreiung als um eine Einschränkung handelt, oft werden sogar alternative Begriffe verwendet, denn „Verzicht“ klingt einfach nicht so attraktiv.

Versteht mich nicht falsch – ich bin der tiefen Überzeugung, dass wir nur mittels Verzicht eine Chance haben, die Erde als lebenswerten Ort zu erhalten. Was mich ärgert, ist vielmehr die Art, wie es uns „verkauft“ wird. Nämlich so, dass es mir persönlich nur gut tut, wenn ich auf xy verzichte, dass ich selbst schlussendlich nur einen Gewinn davon habe, mich freier und leichter und „wer weiß was alles“ fühle. Schlussendlich verzichte ich also gar nicht, ich gewinne immer nur. Ich glaube aber nicht, dass das so ist.

Weiterlesen „„Wort zum Sonntag“ – Verzicht“

News: Tiefengaming-Blog!

Das ist nicht das Projekt, welches noch nicht in trockenen Tüchern ist, aber es hat damit zu tun: nachdem das mit den eierlegenden Wollmilchsäuen ja nicht so gut funktioniert und ich auf der Gamescom auf sehr viel Interesse gestoßen bin, habe ich beschlossen, meine Game-Gedanken in einen extra-Blog auszulagern – Tiefengaming. Dort wird sich alles um die tiefenpsychologisch-analytische Sicht auf Computerspiele drehen – auf aktuelle und ältere Titel. Ich werde mich dort mit der Symbolik in Spielen, mit der Deutung einzelner Quests, aber auch ganzer Storys befassen, von der Gamescom berichten, die Sinnhaftigkeit der „Gaming Disorder“-Diagnose diskutieren und so manches mehr. 🙂

Selbstverständlich würde ich mich sehr freuen, euch auch auf dem neuen Blog als Abonnenten zu begrüßen und mit euch ins Gespräch zu kommen! 🙂 Hier wird es natürlich weitergehen, allerdings ohne Gaming-Beiträge.

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Titelbild: JJ Harrison (https://www.jjharrison.com.au/), Water Dolphin, Zuschnitt, Kontrast, Schrift & Verdunkelung von Jessica (Tiefengaming), Lizenz: CC BY-SA 3.0

[Ich hab da mal ne Frage] Wie schaffst du es, die Balance zu finden zwischen Herausfordern und Akzeptieren? (2)

Von Himmelsstürmer stammt diese spannende Frage, von der ich einige Aspekte schon im ersten Teil des Artikels aufgegriffen habe:

Wie schaffst du es, die Balance zu finden zwischen Herausfordern und Akzeptieren? Du erkennst sicher oft schnell den Knotenpunkt, aber wie hältst du es aus, ihn nicht gleich damit zu konfrontieren und ihn herauszufordern, einen Schritt zu machen? Wie findest du das richtige Tempo, um ihn zu fordern, aber nicht zu überfordern? Fällt es dir leicht, dich zurück zu halten, auch wenn du schon von Anfang an siehst, wo das Problem liegt? Gibst du auch mal Dinge vor oder versuchst du ihn alles selbst entdecken zu lassen, auch, wenn es länger dauert? Bist du eher ein Führer oder ein Begleiter? Hoffe du verstehst, worauf ich hinaus will? Vielen Dank schonmal!

Hier nun die restlichen Fragen mit Antworten:

Weiterlesen „[Ich hab da mal ne Frage] Wie schaffst du es, die Balance zu finden zwischen Herausfordern und Akzeptieren? (2)“

[Ich hab da mal ne Frage]

Im letzten Beitrag endete ich mit diesem Zitat aus einer Therapiestunde:

Patient, etwa 20 Jahre, ganz am Ende der Stunde; wir arbeiteten da seit etwa 3 Monaten zusammen.
Pat: „… ich hab da mal ne Frage!“
Ich: „Ja, schießen Sie los!“
Pat.: „Soll ich mit Ihnen eigentlich auch über meine Probleme reden?“

😀 😀 Ein Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen… (ich fand bei ihm einen sehr ressourcenorientierten Ansatz zielführend)

Beim weiteren Nachdenken fiel mir dann aber auf, wie klug diese Frage eigentlich ist, wenn man sie etwas weiter denkt: denn schlussendlich fragt er ja, was ich als Psychologin von ihm als Patienten erwarte.

Und daraus entstand meine Idee einer neuen Kategorie, die ich auch gerne „Ich hab da mal ne Frage…“ nennen würde – vorerst mal als Arbeitstitel. In dieser Kategorie sollen EURE Fragen beantwortet werden. Was wolltet ihr einen Psychologen / Psychotherapeuten (in Ausbildung) schon immer gern mal fragen? Das können eben genau solche Fragen sein wie:
– „Hast du Erwartungen an deine Patienten?“
„Haben Sie auch so Probleme wie normale Menschen?“
– „Gibt es Fälle, von denen du dich nur schwer distanzieren kannst?“
– „Gibt es etwas was dich so richtig an deinem Job nervt?“

… oder etwas ganz Anderes. Ich verspreche, zu jeder Frage einen Antwort-Artikel zu verfassen!
Sollte jemand anonym fragen wollen, könnte man sich z.B. eine anonyme Mailadresse einrichten und mir eine Mail schicken. Ansonsten natürlich auch gerne per Kommentar hier unten (anonym z.B. mit Angabe einer 10-minute-Mailadresse)…

Also: was wolltet ihr einen Psychologen schon immer mal fragen?

Ein ganz herzliches Willkommen an dieser Stelle natürlich auch allen neuen Lesern / Followern! Schön, dass ihr da seid! Vielleicht habt ihr ja auch schon eine Frage? 🙂


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Lebenszeichen / Ich hab da mal ne Frage…

Ihr Lieben,

ich lebe noch! 🙂
Allerdings habe ich derzeit so viele berufliche, ehrenamtliche und persönliche Baustellen, dass der Blog die Anzahl der Bälle, die ich gleichzeitig in der Luft halten kann, einfach sprengt. Leider muss ich momentan einige schöne „Bälle“ zur Seite legen, denen ich dann mal aus der Ferne zuwinke in der Hoffnung, sie bald wieder aufnehmen zu können.
Hier habe ich in den vergangenen Jahren viel dazu gelernt – früher hätte ich es wahrscheinlich doch irgendwie probiert und irgendwann wären alle Bälle heruntergefallen. (Und schließlich bin ich ja hier vielleicht auch ein bisschen ein Rollenvorbild 😉 )

Ein Goodie aus einer Therapiestunde möchte ich euch gern mitgeben, da daraus auch eine Idee für eine künftige Beitragsreihe entstanden ist – dazu demnächst mehr:

Patient, etwa 20 Jahre, ganz am Ende der Stunde; wir arbeiteten da seit etwa 3 Monaten zusammen.
Pat: „… ich hab da mal ne Frage!“
Ich: „Ja, schießen Sie los!“
Pat.: „Soll ich mit Ihnen eigentlich auch über meine Probleme reden?“


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Bild: guilaine, Question-423604 640, CC0 1.0 (gemeinfrei)

Wo gehts denn hier zum Bahnhof - Witz - Psychologie - Psychotherapeuten-Witz

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?

Achtung: wer heute miesepetrig sein und nicht lachen möchte, möge sich hüten, auf untenstehenden Link zu klicken! Wer allerdings schon immer wissen wollte, was Therapeuten und andere im Sozialwesen Tätige auf diese hochkomplexe Frage antworten, dem sei die Sammlung von Werner Eberwein sehr ans Herz gelegt!

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

Bild: Thomas Then, Buergerbahnhof Landsberg am Lech, Lizenz: CC BY 3.0

Helfer – Menschen !

So, mein erster Reblog! Hierauf bin ich gerade bei Wechselwelten gestoßen. Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele und ermutigt mich, diesen Weg auch weiter zu gehen.
Authentisch-Sein bedeutet ja auch nicht, dass man mit seinen Patienten seine tiefsten Verletzungen teilen muss (das dürfen wir nicht und das ist auch gut so). Aber einfach zeigen, dass man auch ein Mensch ist mit Lust auf Schokolade, mit Humor, mit Ärger über das Sudelwetter usw…
Oder auch mal mitteilen, dass man sich getäuscht hat bei einer Diagnose oder einer Vermutung über einen Zusammenhang. Da sind wir ja schon beim Thema „Deutungshoheit“, das wohl einen extra Artikel verdient hat…
Aber nun lest erstmal die wunderbaren Worte von Wechselwelten (die Kommentare lohnen sich übrigens auch – insbesondere der über ein kaputtes Türschloss und durch Fenster steigende Patienten… 🙂 )
Habt ein schönes Wochenende! 🙂

*kreisch* Noch ein Umzug… psychopsychetherapie.blog

Ihr Lieben,

es ist mir total peinlich – naja, vielleicht geht es als: „Auch Psychologen machen Fehler und können total verpeilt sein“ durch. Ja! Klar! das war alles so geplant!! So ist das!

Spaß beiseite. Ich habe vor dem Umzug zwar recherchiert bezüglich rechtlicher Aspekte, allerdings habe ich übersehen, dass es ein E-Book mit dem Titel „Psycho und Therapie“ gibt. Da ich nicht sicher weiß, ob es da zu Problemen kommen kann und mir eine Rechtsberatung dafür zu teuer ist, muss ich nochmal umziehen. 😦 Innerhalb von 48 Stunden kann ich das zumindest ohne zusätzliche Kosten und mache das deshalb sofort. Diesmal auch wirklich gründlich recherchiert:

https://psychopsychetherapie.blog

Bitte nehmt also DIESE Adresse in eure Blogroll auf… Entschuldigt bitte vielmals die vielen Beiträge heute… Ich hoffe, das ist wirklich der letzte!!

Und was habe ich draus gelernt? (Wir sind hier schließlich auf einem therapeutisch wertvollen Blog…)

  • Mache wichtige Dinge erst NACH Feierabend und nicht zwischen Terminen
  • Mache wichtige Dinge an Tagen, an denen du dich nicht grundsätzlich verpeilt fühlst (Ja, ich habe auch „so Probleme wie normale Menschen„)
  • Sei gnädig mit dir selbst – jedem passieren mal Fehler
  • Hoffe auf liebe und verständnisvolle Follower 😉

In diesem Sinne…


[Hinweis] Psycho-Psyche-Therapie nun auf Instagram!

Ihr Lieben,

ein kleiner Hinweis zwischendurch: Psycho-und-Therapie gibt es HIER nun auch auf Instagram!
Dort werde ich regelmäßig „Psycho_und_Therapie-Quotes“ posten, die meistens einzelnen Blogbeiträgen entnommen sind.

Ich freu mich auf euren Besuch! Follows werden natürlich mit Gegen-Follows beantwortet…

Und: Ein herzliches Willkommen allen neuen Followern hier! Schön, dass ihr da seid!