Lebenszeichen / Ich hab da mal ne Frage…

Ihr Lieben,

ich lebe noch! 🙂
Allerdings habe ich derzeit so viele berufliche, ehrenamtliche und persönliche Baustellen, dass der Blog die Anzahl der Bälle, die ich gleichzeitig in der Luft halten kann, einfach sprengt. Leider muss ich momentan einige schöne „Bälle“ zur Seite legen, denen ich dann mal aus der Ferne zuwinke in der Hoffnung, sie bald wieder aufnehmen zu können.
Hier habe ich in den vergangenen Jahren viel dazu gelernt – früher hätte ich es wahrscheinlich doch irgendwie probiert und irgendwann wären alle Bälle heruntergefallen. (Und schließlich bin ich ja hier vielleicht auch ein bisschen ein Rollenvorbild 😉 )

Ein Goodie aus einer Therapiestunde möchte ich euch gern mitgeben, da daraus auch eine Idee für eine künftige Beitragsreihe entstanden ist – dazu demnächst mehr:

Patient, etwa 20 Jahre, ganz am Ende der Stunde; wir arbeiteten da seit etwa 3 Monaten zusammen.
Pat: „… ich hab da mal ne Frage!“
Ich: „Ja, schießen Sie los!“
Pat.: „Soll ich mit Ihnen eigentlich auch über meine Probleme reden?“


Mitreden? Gerne!
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Bild: guilaine, Question-423604 640, CC0 1.0 (gemeinfrei)

Der mächtige Krieger – Gewalt in Videospielen

... oder: warum Egoshooter aus Menschen keine Killer machen

Nach einem Amoklauf stellt sich meistens heraus, dass der Amokläufer sogenannte Ego-Shooter gespielt hat. Dabei handelt es sich um ein spezielles Genre, in der man aus der Ego-Perspektive heraus eine Spielfigur steuert und meist in einem Kriegs-Setting gemeinsam mit anderen Spielern Gegner ausschalten muss. Medial wird dann häufig kommuniziert: Die Egoshooter haben aus dem Menschen einen Killer gemacht!

Zuallerst: Hier begegnen wir einem ganz häufig auftretenden Fehler: Korrelation wird mit Kausalität verwechselt. Bei einer Korrelation treten zwei Dinge zusammen auf – der Mensch läuft Amok und hat Egoshooter gespielt; bei einer Kausalität besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen zwei Dingen – der Mensch ist durch die Egoshooter zum Amokläufer geworden. Eine Kausalität muss aber wissenschaftlich untersucht werden und ist eben nicht durch die reine Korrelation gegeben.

Schauen wir uns also die Studienlage an:

Weiterlesen „Der mächtige Krieger – Gewalt in Videospielen“
Gänseblümchen des Monats

Gänseblümchen im März & April

Ich lege mal wieder zwei Monate zusammen. 🙂 Und bin wieder erstaunt, wie viel Schönes in diesen beiden Monaten passiert ist! Die Gänseblümchen sind einfach eine klasse Gelegenheit, das zu reflektieren.

Die Idee der Gänseblümchen der Woche habe ich von Annie von Hoffnungsschein, die hier ein wenig darüber schreibt.

März

Der März war von vielen Fortbildungen durchzogen, wodurch ich versucht habe fünf Tage Arbeit in drei zu quetschen (mit mäßigem Erfolg – irgendwann muss man ja auch noch schlafen), um die anderen vier der jeweiligen Woche auf Fortbildung bzw. auf Reisen sein zu können – nicht unbedingt ein Rezept, um auf Dauer gesund zu bleiben, aber jetzt waren ja zum Glück Osterferien. 🙂

  • Ich habe eine wunderbare non-profit-Therapeutenfortbildung („Von Profis für Profis“) in Goslar besucht. Es trafen sich Therapeuten aus einer virtuellen Intervisionsgruppe und wer mochte, konnte kostenlos Workshops anbieten. So hatte jeder nur die Tagungshaus-Kosten zu tragen und konnte von einem bunten Strauß an Themen und Selbsterfahrungsmöglichkeiten profitieren. Ich habe selbst an einer wunderbar heilsamen Selbsterfahrung teilgenommen und selber zwei Workshops zum Thema „Computerspiele und Psychotherapie“ angeboten, die auf große Resonanz stießen. 🙂 Definitiv ein Highlight im März!
  • Kurz darauf habe ich zwei weitere Fortbildungen in einem Tagungshaus besucht, das ich sehr zu schätzen weiß – eine zu nicht(nur)medikamentösen Therapieansätzen bei Psychosen und eine zu Digitalisierung an Schulen (ich bin nebenberuflich noch an einer Schule im IT-Bereich tätig).
  • Außerdem konnte ich an einer Reise nach Prag teilnehmen – mit mir vertrauten wunderbaren Menschen und zwei ganz tollen Führungen. 🙂 Ein Highlight für mich als Kafka-Fan war natürlich das Kafka-Museum, in dem ich wahrscheinlich fünf mal so viel Zeit verbracht habe wie der Durchschnittsbesucher. 😀
Weiterlesen „Gänseblümchen im März & April“

Blogparade Trost – alle Beiträge

Ihr Lieben,

wie versprochen nun die Übersicht über all eure wunderbaren Beiträge! Ihr findet den Link auch oben im Header.

Ich bin sehr bewegt davon, wie viele wunderbare und berührende Beiträge von euch eingegangen sind. Es war mir eine Freude, jeden einzelnen zu lesen und ich kann jedem nur empfehlen, sich die Zeit zu nehmen und die vielen unterschiedlichen Perspektiven auf dieses Thema in Ruhe zu lesen. Herzlichen Dank an euch alle, die ihr mitgemacht habt! Das war bestimmt nicht die letzte Blogparade, die ich starte. 🙂

Nun also eure Beiträge:

Blogparade: TROST – von trienchen von coulors & darkness
trienchen stellt hier unter Anderem sehr schön dar, welchen inneren Kampf man im Zusammenhang mit Trost manchmal führt, wenn die inneren Stimmen zu laut rufen und wie es oft einfach ums „da-Sein“ geht. Absolut lesenswert!


Blog-Parade zum Thema „Trost“ – von Madeline von Learning to live
Madeline stellt in ihrem wunderbaren Artikel insbesondere die Wortlosigkeit und die Individualität von Trost heraus und führt mit einer berührenden Erzählung ins Thema ein. Wunderbar!


Trost: Warum Ratschläge Menschen in schwierigen Situationen nicht weiterhelfen? – von Silke Loers
Silke beschreibt aus ihrer besonderen Sicht als Coach, aber auch als Privatperson, eine Vielzahl an wichtigen Aspekten. Besonders gut haben mir die Umarmung, das Aushalten der Hilflosigkeit, die Möglichkeiten zum Selbsttrost, die Notwendigkeit von Absprachen / Nachfrage gefallen und der Satz „Ratschläge sind auch Schläge“ gefallen. Sehr lesenswert!


Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – von Julia von Lebenswelt
Julia gibt in ihrem sehr lesenswerten Beitrag sehr persönliche und beeindruckend differenzierte Einblicke in ihre eigenen Dynamiken beim Thema „Trost“. Auch sie arbeitet heraus, dass es oft einfach um’s „Da-Sein“ und nicht ums Tun geht. Besonders gefreut habe ich mich, dass sie auch den Haustieren als Trostspender einen gebührenden Platz einräumt. 🙂


Die Wahrheit im Trost – von Robert/Wicca Secret von Robinioblog
Robert beleuchtet nochmals ganz neue Aspekte: er öffnet in seinem lesenswerten Artikel hin zum gesellschaftlichen Diskurs und thematisiert auch die Dimension „Männer und Trost“. Mir hat auch gut gefallen, wie er von Herzensöffnung und dem Moment der Verbundenheit im Blickkontakt schreibt.


Trost – ein Gedicht von brig von brigwords
Heute ging ganz frisch ein wunderbares Gedicht von Brig ein! Dort thematisiert sie die spirituelle Dimension des ganz umfassenden Trosts und Getröstetwerdens. Hat mich sehr berührt.


Etwas ganz Privates: Trost der Trauer – von stresemann von Stresemanns Ganz normal
Stresemann präsentiert in seinem Beitrag eine aus dem Leben gegriffene Geschichte mit einer therapeutisch wertvollen Intervention. 😉

Blogparade: Trost – von Birke von Zeitenmosaik
Birke lässt uns in ihrem bewegenden Beitrag auf sehr persönliche Weise Anteil an ihren Gedanken zum Thema haben. Sie beschreibt Trost als ein Geschehen jenseits von Sprache im Gehalten-Werden und einfach da-sein-Dürfen. Aber lest selbst… 🙂

Trost – von gerhardbaer von Geistigegesundheit
Gerhard Baer hat sich dem Thema „Trost“ über einige Gedanken zum prozesshaften Charakter von Situationen, in denen wir uns untröstlich fühlen, genähert. Anschließend verarbeitet er diese Gedanken zu einem Gedicht, das diesen prozesshaften Charakter wiederum aufgreift.

Was ist mir Trost? – von DasTenna von Nixblix‘ simple Sicht der Dinge
DasTenna hat ein ganz wunderbares Gedicht zum Thema geschrieben, das so viele verschiedene Aspekte aufgreift und so umfassend ist, dass es mir ganz unmöglich erscheint, hier nur Einzelnes heraus zu nehmen… lest selbst, es lohnt sich!

Blogparade Trost – von Ulrike von Glaube-Hoffnung-Liebe
Ulrike teilt in ihrem Artikel ihre Erfahrungen, auch als Tagesmutter, mit dem Trost – insbesondere aus einer christlich-spirituellen Perspektive. Auch berichtet sie von vielen trost-vollen Kindheitserinnerungen, die bei mir sehr schöne Bilder wach werden lassen.

Trost – ein Therapeutikum für die Seele – von mir selbst 🙂
In meinem eigenen Beitrag beschäftige ich mich damit, wie wir uns manchmal selbst des kostbaren Trostes berauben, indem wir uns unter einer Glocke verstecken. Traurigkeit geht häufig auch mit Wut einher; daher kann es auch tröstlich sein, sich mit dieser Wut auseinander zu setzen und die Energie zu nutzen, um Heilsames zu tun.
Eine Reise von der Trostlosigkeit hin zum Leben

Und für alle, die einfach nur die Links sehen mögen:

Blogparade: TROST – von trienchen von coulors & darkness
Blog-Parade zum Thema „Trost“ – von Madeline von Learning to live
Trost: Warum Ratschläge Menschen in schwierigen Situationen nicht weiterhelfen? – von Silke Loers
Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – von Julia von Lebenswelt
Die Wahrheit im Trost – von Robert/Wicca Secret von Robinioblog
Trost – ein Gedicht von brig von brigwords
Etwas ganz Privates: Trost der Trauer – von stresemann von Stresemanns Ganz normal
Blogparade: Trost – von Birke von Zeitenmosaik
Trost – von gerhardbaer von Geistigegesundheit
Was ist mir Trost? – von DasTenna von Nixblix‘ simple Sicht der Dinge
Blogparade Trost – von Ulrike von Glaube-Hoffnung-Liebe
Trost – ein Therapeutikum für die Seele – von mir selbst 🙂

Titelbild: (c) Mightyhansa, Water droplet on a leaf, Kontrast, Ausschnitt, Hinzufügen von Text von Jeca (Psycho-Psyche-Therapie-Blog), kreiert mit canva (www.canva.com), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Trost – ein Therapeutikum für die Seele

Ich bin untröstlich!“, schluchzt die Dame mittleren Alters, die vor Kurzem überraschend Witwe geworden ist. Mit einem Taschentuch trocknet sie die Tränen, die ihr über die Wangen laufen. „Wie soll das denn jetzt nur weitergehen?“. Zur Beisetzung sind viele Menschen gekommen. Ein paar wenige gute Freundinnen hat sie, allerdings wissen diese auch nicht recht, wie sie helfen können. „Und eine hat gesagt, es würde bestimmt bald wieder gut werden und wollte mir Tipps geben, was ich jetzt tun soll! Ich will das überhaupt nicht! DIE KÖNNEN MIR GESTOHLEN BLEIBEN MIT IHREM TROST!!“, brüllt sie nun in größter Wut und Erschütterung.

Solche Gespräche kann man erleben, wenn man therapeutisch arbeitet, aber auch im ganz privaten Umfeld. Was tut man in solch einer Situation? Jemanden trösten, bei dem sich zur Trauer auch noch Wut mischt, scheint doppelt schwer.

Weiterlesen „Trost – ein Therapeutikum für die Seele“

Zwischenstand der Blogparade „Trost“

Ihr Lieben,

ich bin sehr berührt von den vielen wunderbaren Beiträgen, die bereits eingegangen sind! Wie versprochen poste ich hier nun einen Überblick über alle bisher veröffentlichten Artikel (und hab‘ es selbst immer noch nicht geschafft, meinen eigenen Artikel fertigzustellen *hüstel*):

Blogparade: TROST – von trienchen von coulors & darkness
trienchen stellt hier unter Anderem sehr schön dar, welchen inneren Kampf man im Zusammenhang mit Trost manchmal führt, wenn die inneren Stimmen zu laut rufen und wie es oft einfach ums „da-Sein“ geht. Absolut lesenswert!


Blog-Parade zum Thema „Trost“ – von Madeline von Learning to live
Madeline stellt in ihrem wunderbaren Artikel insbesondere die Wortlosigkeit und die Individualität von Trost heraus und führt mit einer berührenden Erzählung ins Thema ein. Wunderbar!


Trost: Warum Ratschläge Menschen in schwierigen Situationen nicht weiterhelfen? – von Silke Loers
Silke beschreibt aus ihrer besonderen Sicht als Coach, aber auch als Privatperson, eine Vielzahl an wichtigen Aspekten. Besonders gut haben mir die Umarmung, das Aushalten der Hilflosigkeit, die Möglichkeiten zum Selbsttrost, die Notwendigkeit von Absprachen / Nachfrage gefallen und der Satz „Ratschläge sind auch Schläge“ gefallen. Sehr lesenswert!


Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – von Julia von Lebenswelt
Julia gibt in ihrem sehr lesenswerten Beitrag sehr persönliche und beeindruckend differenzierte Einblicke in ihre eigenen Dynamiken beim Thema „Trost“. Auch sie arbeitet heraus, dass es oft einfach um’s „Da-Sein“ und nicht ums Tun geht. Besonders gefreut habe ich mich, dass sie auch den Haustieren als Trostspender einen gebührenden Platz einräumt. 🙂


Die Wahrheit im Trost – von Robert/Wicca Secret von Robinioblog
Robert beleuchtet nochmals ganz neue Aspekte: er öffnet in seinem lesenswerten Artikel hin zum gesellschaftlichen Diskurs und thematisiert auch die Dimension „Männer und Trost“. Mir hat auch gut gefallen, wie er von Herzensöffnung und dem Moment der Verbundenheit im Blickkontakt schreibt.


Trost – ein Gedicht von brig von brigwords
Heute ging ganz frisch ein wunderbares Gedicht von Brig ein! Dort thematisiert sie die spirituelle Dimension des ganz umfassenden Trosts und Getröstetwerdens. Hat mich sehr berührt.

Ach, ich bin wirklich ganz beglückt von euren wundervollen Beiträgen! Ihr tragt so viele verschiedene Aspekte zusammen; es ist eine Freude, das alles zu lesen! 🙂
Allen, die noch nicht teilgenommen haben, möge dieser Beitrag als Ermutigung dienen! Je mehr ganz individuelle Ansichten und Erfahrungen (schließlich haben wir alle irgendeine Erfahrung mit Trost gemacht) zum Tehma zusammen kommen, desto größer wird der gemeinsame Schatz, der entsteht! Hier findet ihr den ursprünglichen Auruf.

Habt ein schönes Wochenende, lasst euch vom Sonnenschein küssen und inspirieren! 🙂

Titelbild: (c) Mightyhansa, Water droplet on a leaf, Kontrast, Ausschnitt, Hinzufügen von Text von Jeca (Psycho-Psyche-Therapie-Blog), kreiert mit canva (www.canva.com), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Mitreden? Gerne!
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Wo gehts denn hier zum Bahnhof - Witz - Psychologie - Psychotherapeuten-Witz

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?

Achtung: wer heute miesepetrig sein und nicht lachen möchte, möge sich hüten, auf untenstehenden Link zu klicken! Wer allerdings schon immer wissen wollte, was Therapeuten und andere im Sozialwesen Tätige auf diese hochkomplexe Frage antworten, dem sei die Sammlung von Werner Eberwein sehr ans Herz gelegt!

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

Bild: Thomas Then, Buergerbahnhof Landsberg am Lech, Lizenz: CC BY 3.0

Traum, Traumdeutung, Schritte, Traumerinnerung verbessern

Traumerinnerung verbessern – 7 Anfängertipps + Traumtagebuchvorlage

Ich träume nicht! – Könnte der Satz von dir sein? Dann bist du hier richtig! Jeder Mensch träumt pro Nacht mehrere Stunden, nur können sich die meisten Menschen an das, was da in der Nacht passiert, nicht erinnern. Die gute Nachricht ist: das kann man ändern! Nachfolgend sieben Tipps für Anfänger, um die Traumerinnerung zu steigern:

1) Die Bedeutsamkeit macht’s

Unser Gehirn ist gut darin, irrelevante Inhalte schnell zu vergessen bzw. sich gar nicht erst zu merken (abgesehen von FunFacts – das ist ein Phänomen für sich 😉 ). Das ist ein nützlicher Mechanismus; schließlich wäre die Informationsflut der heutigen Zeit anders gar nicht zu bewältigen. Ein Beispiel:
Welche Beiträge kamen in der letzten Nachrichtensendung, die du gesehen hast? Oder was hast du zuletzt an Nachrichten auf einer Nachrichtenseite gesehen? Na? – Du wirst dich höchstens noch an die Beiträge erinnern, die für dich in irgendeiner Weise relevant waren. So ist es auch mit unseren Träumen. Solange wir unseren Träumen keine Bedeutsamkeit beimessen, werden wir uns auch nicht an sie erinnern. Ziel ist es also, dem Gehirn zu verklickern: „Hallo – neue Information: Träume sind wichtig! Erinnere dich dran!“

Allein schon durch das Lesen dieses Blogbeitrags legst du einen wichtigen Grundstein, um dich künftig besser an deine Träume erinnern zu können!

2) Traumerinnerung verbessern: der Zeitpunkt ist entscheidend!

Mit Träumen müssen wir uns sofort nach dem Aufwachen beschäftigen: Fünf Minuten nach dem Aufwachen haben wir bereits etwa 90% unserer Träume vergessen! Wichtig ist es also, nach dem Aufwachen noch im Bett liegen zu bleiben und zu versuchen, die Geschichten der Nacht zu rekonstruieren.

Weiterlesen „Traumerinnerung verbessern – 7 Anfängertipps + Traumtagebuchvorlage“

Aus der Praxis 3 – Setz‘ dich! – Entscheidungsfindung mal anders

In der Rubrik „Aus der Praxis“ möchte ich euch ermöglichen, mir über die Schulter zu schauen und Einblicke zu bekommen, wie ich konkret arbeite und welche Hilfsmittel ich dafür nutze. Fallbeispiele sind aus Datenschutzgründen selbstverständlich stark verfremdet.

Wer kennt es nicht – eine Entscheidung zwischen zwei oder mehr Dingen ist zu treffen! Man hat womöglich akribisch eine Pro- und Contra-Liste erstellt, sich das Hirn zermartert, aber irgendwie kommt man der Entscheidung doch nicht näher. Na? Wem kommt das bekannt vor?

Wie ihr vielleicht wisst, arbeite ich unter Anderem in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Dort habe ich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun, die vor der großen Entscheidung stehen, welchen Beruf sie später einmal ausüben möchten. Häufig kommt es dann vor, dass ich mit dieser Fragestellung aufgesucht werde.


Fallbeispiel: Micha

Micha ist 18 Jahre alt und ein sozialer Typ. „Was mit Menschen“ möchte er gerne machen und hat sich nach diversen Praktika am wohlsten in einem Kindergarten und in einem Altenpflegeheim gefühlt. Er hat sich bereits gut informiert und Listen angefertigt: Beide Berufe haben Vor- und Nachteile bezüglich der Berufsschule, der Entlohnung, der Arbeitszeiten und vielem mehr und halten sich über alles gemittelt die Waage.

„Ich eier‘ da schon länger rum“, sagt er, „und irgendwie blockiert mich das total. Ich weiß nicht weiter. Haben Sie eine Idee?“

Ja, hab ich. 🙂

Weiterlesen…

Helfer – Menschen !

So, mein erster Reblog! Hierauf bin ich gerade bei Wechselwelten gestoßen. Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele und ermutigt mich, diesen Weg auch weiter zu gehen.
Authentisch-Sein bedeutet ja auch nicht, dass man mit seinen Patienten seine tiefsten Verletzungen teilen muss (das dürfen wir nicht und das ist auch gut so). Aber einfach zeigen, dass man auch ein Mensch ist mit Lust auf Schokolade, mit Humor, mit Ärger über das Sudelwetter usw…
Oder auch mal mitteilen, dass man sich getäuscht hat bei einer Diagnose oder einer Vermutung über einen Zusammenhang. Da sind wir ja schon beim Thema „Deutungshoheit“, das wohl einen extra Artikel verdient hat…
Aber nun lest erstmal die wunderbaren Worte von Wechselwelten (die Kommentare lohnen sich übrigens auch – insbesondere der über ein kaputtes Türschloss und durch Fenster steigende Patienten… 🙂 )
Habt ein schönes Wochenende! 🙂