[Ich hab da mal ne Frage…] „Wie hältst du’s mit der Transparenz?“

Und los geht das neue Projekt „Ich hab da mal ne Frage“ mit der ersten Frage von Seelen Splitter:

„Wie hältst du es mit der Transparenz. Also findest du es wichtig für den Klienten transparent (natürlich angemessen) zu sein oder findest du Distanz besser.?“

Eine ganz wunderbare Frage! 🙂 Und eine ganz zentrale, da sich daran ja auch verschiedene Therapie-Schulen unterscheiden. Ich überzeichne mal ein bisschen, damit es deutlich wird: derzeit lese ich den Panama-Hut von Yalom, der ja ein fantastisches Beispiel für einen Therapeuten ist, der mit großer (persönlicher) Transparenz arbeitet. Im Gegensatz dazu steht die ganz klassische, konservative Psychoanalyse (auch hier gibt es verschiedene Strömungen), in der der Therapeut noch immer eher die Funktion einer möglichst „weißen Wand“ / leeren Projektionsfläche haben und möglichst nur durch fachliche Äußerungen in Erscheinung treten soll. Die Idee dahinter ist, eine gute Grundlage für eine Übertragungsbeziehung zu schaffen, in der sich die inneren Konflikte des Patienten gut entfalten und dann eben auch bearbeiten lassen. Die Vorgehensweise leuchtet mir ein, aber sie sagt mir persönlich nicht zu. Ich erinnere mich an einen potenziellen Lehranalytiker,

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[Ich hab da mal ne Frage]

Im letzten Beitrag endete ich mit diesem Zitat aus einer Therapiestunde:

Patient, etwa 20 Jahre, ganz am Ende der Stunde; wir arbeiteten da seit etwa 3 Monaten zusammen.
Pat: „… ich hab da mal ne Frage!“
Ich: „Ja, schießen Sie los!“
Pat.: „Soll ich mit Ihnen eigentlich auch über meine Probleme reden?“

😀 😀 Ein Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen… (ich fand bei ihm einen sehr ressourcenorientierten Ansatz zielführend)

Beim weiteren Nachdenken fiel mir dann aber auf, wie klug diese Frage eigentlich ist, wenn man sie etwas weiter denkt: denn schlussendlich fragt er ja, was ich als Psychologin von ihm als Patienten erwarte.

Und daraus entstand meine Idee einer neuen Kategorie, die ich auch gerne „Ich hab da mal ne Frage…“ nennen würde – vorerst mal als Arbeitstitel. In dieser Kategorie sollen EURE Fragen beantwortet werden. Was wolltet ihr einen Psychologen / Psychotherapeuten (in Ausbildung) schon immer gern mal fragen? Das können eben genau solche Fragen sein wie:
– „Hast du Erwartungen an deine Patienten?“
„Haben Sie auch so Probleme wie normale Menschen?“
– „Gibt es Fälle, von denen du dich nur schwer distanzieren kannst?“
– „Gibt es etwas was dich so richtig an deinem Job nervt?“

… oder etwas ganz Anderes. Ich verspreche, zu jeder Frage einen Antwort-Artikel zu verfassen!
Sollte jemand anonym fragen wollen, könnte man sich z.B. eine anonyme Mailadresse einrichten und mir eine Mail schicken. Ansonsten natürlich auch gerne per Kommentar hier unten (anonym z.B. mit Angabe einer 10-minute-Mailadresse)…

Also: was wolltet ihr einen Psychologen schon immer mal fragen?

Ein ganz herzliches Willkommen an dieser Stelle natürlich auch allen neuen Lesern / Followern! Schön, dass ihr da seid! Vielleicht habt ihr ja auch schon eine Frage? 🙂


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Lebenszeichen / Ich hab da mal ne Frage…

Ihr Lieben,

ich lebe noch! 🙂
Allerdings habe ich derzeit so viele berufliche, ehrenamtliche und persönliche Baustellen, dass der Blog die Anzahl der Bälle, die ich gleichzeitig in der Luft halten kann, einfach sprengt. Leider muss ich momentan einige schöne „Bälle“ zur Seite legen, denen ich dann mal aus der Ferne zuwinke in der Hoffnung, sie bald wieder aufnehmen zu können.
Hier habe ich in den vergangenen Jahren viel dazu gelernt – früher hätte ich es wahrscheinlich doch irgendwie probiert und irgendwann wären alle Bälle heruntergefallen. (Und schließlich bin ich ja hier vielleicht auch ein bisschen ein Rollenvorbild 😉 )

Ein Goodie aus einer Therapiestunde möchte ich euch gern mitgeben, da daraus auch eine Idee für eine künftige Beitragsreihe entstanden ist – dazu demnächst mehr:

Patient, etwa 20 Jahre, ganz am Ende der Stunde; wir arbeiteten da seit etwa 3 Monaten zusammen.
Pat: „… ich hab da mal ne Frage!“
Ich: „Ja, schießen Sie los!“
Pat.: „Soll ich mit Ihnen eigentlich auch über meine Probleme reden?“


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Bild: guilaine, Question-423604 640, CC0 1.0 (gemeinfrei)

Der mächtige Krieger – Gewalt in Videospielen

... oder: warum Egoshooter aus Menschen keine Killer machen

Nach einem Amoklauf stellt sich meistens heraus, dass der Amokläufer sogenannte Ego-Shooter gespielt hat. Dabei handelt es sich um ein spezielles Genre, in der man aus der Ego-Perspektive heraus eine Spielfigur steuert und meist in einem Kriegs-Setting gemeinsam mit anderen Spielern Gegner ausschalten muss. Medial wird dann häufig kommuniziert: Die Egoshooter haben aus dem Menschen einen Killer gemacht!

Zuallerst: Hier begegnen wir einem ganz häufig auftretenden Fehler: Korrelation wird mit Kausalität verwechselt. Bei einer Korrelation treten zwei Dinge zusammen auf – der Mensch läuft Amok und hat Egoshooter gespielt; bei einer Kausalität besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen zwei Dingen – der Mensch ist durch die Egoshooter zum Amokläufer geworden. Eine Kausalität muss aber wissenschaftlich untersucht werden und ist eben nicht durch die reine Korrelation gegeben.

Schauen wir uns also die Studienlage an:

Weiterlesen „Der mächtige Krieger – Gewalt in Videospielen“
Gänseblümchen des Monats

Gänseblümchen im März & April

Ich lege mal wieder zwei Monate zusammen. 🙂 Und bin wieder erstaunt, wie viel Schönes in diesen beiden Monaten passiert ist! Die Gänseblümchen sind einfach eine klasse Gelegenheit, das zu reflektieren.

Die Idee der Gänseblümchen der Woche habe ich von Annie von Hoffnungsschein, die hier ein wenig darüber schreibt.

März

Der März war von vielen Fortbildungen durchzogen, wodurch ich versucht habe fünf Tage Arbeit in drei zu quetschen (mit mäßigem Erfolg – irgendwann muss man ja auch noch schlafen), um die anderen vier der jeweiligen Woche auf Fortbildung bzw. auf Reisen sein zu können – nicht unbedingt ein Rezept, um auf Dauer gesund zu bleiben, aber jetzt waren ja zum Glück Osterferien. 🙂

  • Ich habe eine wunderbare non-profit-Therapeutenfortbildung („Von Profis für Profis“) in Goslar besucht. Es trafen sich Therapeuten aus einer virtuellen Intervisionsgruppe und wer mochte, konnte kostenlos Workshops anbieten. So hatte jeder nur die Tagungshaus-Kosten zu tragen und konnte von einem bunten Strauß an Themen und Selbsterfahrungsmöglichkeiten profitieren. Ich habe selbst an einer wunderbar heilsamen Selbsterfahrung teilgenommen und selber zwei Workshops zum Thema „Computerspiele und Psychotherapie“ angeboten, die auf große Resonanz stießen. 🙂 Definitiv ein Highlight im März!
  • Kurz darauf habe ich zwei weitere Fortbildungen in einem Tagungshaus besucht, das ich sehr zu schätzen weiß – eine zu nicht(nur)medikamentösen Therapieansätzen bei Psychosen und eine zu Digitalisierung an Schulen (ich bin nebenberuflich noch an einer Schule im IT-Bereich tätig).
  • Außerdem konnte ich an einer Reise nach Prag teilnehmen – mit mir vertrauten wunderbaren Menschen und zwei ganz tollen Führungen. 🙂 Ein Highlight für mich als Kafka-Fan war natürlich das Kafka-Museum, in dem ich wahrscheinlich fünf mal so viel Zeit verbracht habe wie der Durchschnittsbesucher. 😀
Weiterlesen „Gänseblümchen im März & April“

Blogparade Trost – alle Beiträge

Ihr Lieben,

wie versprochen nun die Übersicht über all eure wunderbaren Beiträge! Ihr findet den Link auch oben im Header.

Ich bin sehr bewegt davon, wie viele wunderbare und berührende Beiträge von euch eingegangen sind. Es war mir eine Freude, jeden einzelnen zu lesen und ich kann jedem nur empfehlen, sich die Zeit zu nehmen und die vielen unterschiedlichen Perspektiven auf dieses Thema in Ruhe zu lesen. Herzlichen Dank an euch alle, die ihr mitgemacht habt! Das war bestimmt nicht die letzte Blogparade, die ich starte. 🙂

Nun also eure Beiträge:

Blogparade: TROST – von trienchen von coulors & darkness
trienchen stellt hier unter Anderem sehr schön dar, welchen inneren Kampf man im Zusammenhang mit Trost manchmal führt, wenn die inneren Stimmen zu laut rufen und wie es oft einfach ums „da-Sein“ geht. Absolut lesenswert!


Blog-Parade zum Thema „Trost“ – von Madeline von Learning to live
Madeline stellt in ihrem wunderbaren Artikel insbesondere die Wortlosigkeit und die Individualität von Trost heraus und führt mit einer berührenden Erzählung ins Thema ein. Wunderbar!


Trost: Warum Ratschläge Menschen in schwierigen Situationen nicht weiterhelfen? – von Silke Loers
Silke beschreibt aus ihrer besonderen Sicht als Coach, aber auch als Privatperson, eine Vielzahl an wichtigen Aspekten. Besonders gut haben mir die Umarmung, das Aushalten der Hilflosigkeit, die Möglichkeiten zum Selbsttrost, die Notwendigkeit von Absprachen / Nachfrage gefallen und der Satz „Ratschläge sind auch Schläge“ gefallen. Sehr lesenswert!


Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – von Julia von Lebenswelt
Julia gibt in ihrem sehr lesenswerten Beitrag sehr persönliche und beeindruckend differenzierte Einblicke in ihre eigenen Dynamiken beim Thema „Trost“. Auch sie arbeitet heraus, dass es oft einfach um’s „Da-Sein“ und nicht ums Tun geht. Besonders gefreut habe ich mich, dass sie auch den Haustieren als Trostspender einen gebührenden Platz einräumt. 🙂


Die Wahrheit im Trost – von Robert/Wicca Secret von Robinioblog
Robert beleuchtet nochmals ganz neue Aspekte: er öffnet in seinem lesenswerten Artikel hin zum gesellschaftlichen Diskurs und thematisiert auch die Dimension „Männer und Trost“. Mir hat auch gut gefallen, wie er von Herzensöffnung und dem Moment der Verbundenheit im Blickkontakt schreibt.


Trost – ein Gedicht von brig von brigwords
Heute ging ganz frisch ein wunderbares Gedicht von Brig ein! Dort thematisiert sie die spirituelle Dimension des ganz umfassenden Trosts und Getröstetwerdens. Hat mich sehr berührt.


Etwas ganz Privates: Trost der Trauer – von stresemann von Stresemanns Ganz normal
Stresemann präsentiert in seinem Beitrag eine aus dem Leben gegriffene Geschichte mit einer therapeutisch wertvollen Intervention. 😉

Blogparade: Trost – von Birke von Zeitenmosaik
Birke lässt uns in ihrem bewegenden Beitrag auf sehr persönliche Weise Anteil an ihren Gedanken zum Thema haben. Sie beschreibt Trost als ein Geschehen jenseits von Sprache im Gehalten-Werden und einfach da-sein-Dürfen. Aber lest selbst… 🙂

Trost – von gerhardbaer von Geistigegesundheit
Gerhard Baer hat sich dem Thema „Trost“ über einige Gedanken zum prozesshaften Charakter von Situationen, in denen wir uns untröstlich fühlen, genähert. Anschließend verarbeitet er diese Gedanken zu einem Gedicht, das diesen prozesshaften Charakter wiederum aufgreift.

Was ist mir Trost? – von DasTenna von Nixblix‘ simple Sicht der Dinge
DasTenna hat ein ganz wunderbares Gedicht zum Thema geschrieben, das so viele verschiedene Aspekte aufgreift und so umfassend ist, dass es mir ganz unmöglich erscheint, hier nur Einzelnes heraus zu nehmen… lest selbst, es lohnt sich!

Blogparade Trost – von Ulrike von Glaube-Hoffnung-Liebe
Ulrike teilt in ihrem Artikel ihre Erfahrungen, auch als Tagesmutter, mit dem Trost – insbesondere aus einer christlich-spirituellen Perspektive. Auch berichtet sie von vielen trost-vollen Kindheitserinnerungen, die bei mir sehr schöne Bilder wach werden lassen.

Trost – ein Therapeutikum für die Seele – von mir selbst 🙂
In meinem eigenen Beitrag beschäftige ich mich damit, wie wir uns manchmal selbst des kostbaren Trostes berauben, indem wir uns unter einer Glocke verstecken. Traurigkeit geht häufig auch mit Wut einher; daher kann es auch tröstlich sein, sich mit dieser Wut auseinander zu setzen und die Energie zu nutzen, um Heilsames zu tun.
Eine Reise von der Trostlosigkeit hin zum Leben

Und für alle, die einfach nur die Links sehen mögen:

Blogparade: TROST – von trienchen von coulors & darkness
Blog-Parade zum Thema „Trost“ – von Madeline von Learning to live
Trost: Warum Ratschläge Menschen in schwierigen Situationen nicht weiterhelfen? – von Silke Loers
Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – von Julia von Lebenswelt
Die Wahrheit im Trost – von Robert/Wicca Secret von Robinioblog
Trost – ein Gedicht von brig von brigwords
Etwas ganz Privates: Trost der Trauer – von stresemann von Stresemanns Ganz normal
Blogparade: Trost – von Birke von Zeitenmosaik
Trost – von gerhardbaer von Geistigegesundheit
Was ist mir Trost? – von DasTenna von Nixblix‘ simple Sicht der Dinge
Blogparade Trost – von Ulrike von Glaube-Hoffnung-Liebe
Trost – ein Therapeutikum für die Seele – von mir selbst 🙂

Titelbild: (c) Mightyhansa, Water droplet on a leaf, Kontrast, Ausschnitt, Hinzufügen von Text von Jeca (Psycho-Psyche-Therapie-Blog), kreiert mit canva (www.canva.com), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Trost – ein Therapeutikum für die Seele

Ich bin untröstlich!“, schluchzt die Dame mittleren Alters, die vor Kurzem überraschend Witwe geworden ist. Mit einem Taschentuch trocknet sie die Tränen, die ihr über die Wangen laufen. „Wie soll das denn jetzt nur weitergehen?“. Zur Beisetzung sind viele Menschen gekommen. Ein paar wenige gute Freundinnen hat sie, allerdings wissen diese auch nicht recht, wie sie helfen können. „Und eine hat gesagt, es würde bestimmt bald wieder gut werden und wollte mir Tipps geben, was ich jetzt tun soll! Ich will das überhaupt nicht! DIE KÖNNEN MIR GESTOHLEN BLEIBEN MIT IHREM TROST!!“, brüllt sie nun in größter Wut und Erschütterung.

Solche Gespräche kann man erleben, wenn man therapeutisch arbeitet, aber auch im ganz privaten Umfeld. Was tut man in solch einer Situation? Jemanden trösten, bei dem sich zur Trauer auch noch Wut mischt, scheint doppelt schwer.

Weiterlesen „Trost – ein Therapeutikum für die Seele“

Zwischenstand der Blogparade „Trost“

Ihr Lieben,

ich bin sehr berührt von den vielen wunderbaren Beiträgen, die bereits eingegangen sind! Wie versprochen poste ich hier nun einen Überblick über alle bisher veröffentlichten Artikel (und hab‘ es selbst immer noch nicht geschafft, meinen eigenen Artikel fertigzustellen *hüstel*):

Blogparade: TROST – von trienchen von coulors & darkness
trienchen stellt hier unter Anderem sehr schön dar, welchen inneren Kampf man im Zusammenhang mit Trost manchmal führt, wenn die inneren Stimmen zu laut rufen und wie es oft einfach ums „da-Sein“ geht. Absolut lesenswert!


Blog-Parade zum Thema „Trost“ – von Madeline von Learning to live
Madeline stellt in ihrem wunderbaren Artikel insbesondere die Wortlosigkeit und die Individualität von Trost heraus und führt mit einer berührenden Erzählung ins Thema ein. Wunderbar!


Trost: Warum Ratschläge Menschen in schwierigen Situationen nicht weiterhelfen? – von Silke Loers
Silke beschreibt aus ihrer besonderen Sicht als Coach, aber auch als Privatperson, eine Vielzahl an wichtigen Aspekten. Besonders gut haben mir die Umarmung, das Aushalten der Hilflosigkeit, die Möglichkeiten zum Selbsttrost, die Notwendigkeit von Absprachen / Nachfrage gefallen und der Satz „Ratschläge sind auch Schläge“ gefallen. Sehr lesenswert!


Wie ich Trost erlebe und wie ich getröstet werden möchte – von Julia von Lebenswelt
Julia gibt in ihrem sehr lesenswerten Beitrag sehr persönliche und beeindruckend differenzierte Einblicke in ihre eigenen Dynamiken beim Thema „Trost“. Auch sie arbeitet heraus, dass es oft einfach um’s „Da-Sein“ und nicht ums Tun geht. Besonders gefreut habe ich mich, dass sie auch den Haustieren als Trostspender einen gebührenden Platz einräumt. 🙂


Die Wahrheit im Trost – von Robert/Wicca Secret von Robinioblog
Robert beleuchtet nochmals ganz neue Aspekte: er öffnet in seinem lesenswerten Artikel hin zum gesellschaftlichen Diskurs und thematisiert auch die Dimension „Männer und Trost“. Mir hat auch gut gefallen, wie er von Herzensöffnung und dem Moment der Verbundenheit im Blickkontakt schreibt.


Trost – ein Gedicht von brig von brigwords
Heute ging ganz frisch ein wunderbares Gedicht von Brig ein! Dort thematisiert sie die spirituelle Dimension des ganz umfassenden Trosts und Getröstetwerdens. Hat mich sehr berührt.

Ach, ich bin wirklich ganz beglückt von euren wundervollen Beiträgen! Ihr tragt so viele verschiedene Aspekte zusammen; es ist eine Freude, das alles zu lesen! 🙂
Allen, die noch nicht teilgenommen haben, möge dieser Beitrag als Ermutigung dienen! Je mehr ganz individuelle Ansichten und Erfahrungen (schließlich haben wir alle irgendeine Erfahrung mit Trost gemacht) zum Tehma zusammen kommen, desto größer wird der gemeinsame Schatz, der entsteht! Hier findet ihr den ursprünglichen Auruf.

Habt ein schönes Wochenende, lasst euch vom Sonnenschein küssen und inspirieren! 🙂

Titelbild: (c) Mightyhansa, Water droplet on a leaf, Kontrast, Ausschnitt, Hinzufügen von Text von Jeca (Psycho-Psyche-Therapie-Blog), kreiert mit canva (www.canva.com), Lizenz: CC BY-SA 3.0

HINWEIS: Wenn du kommentierst, stimmst du der Datenschutzerklärung dieses Blogs zu.

Wo gehts denn hier zum Bahnhof - Witz - Psychologie - Psychotherapeuten-Witz

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?

Achtung: wer heute miesepetrig sein und nicht lachen möchte, möge sich hüten, auf untenstehenden Link zu klicken! Wer allerdings schon immer wissen wollte, was Therapeuten und andere im Sozialwesen Tätige auf diese hochkomplexe Frage antworten, dem sei die Sammlung von Werner Eberwein sehr ans Herz gelegt!

Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

Bild: Thomas Then, Buergerbahnhof Landsberg am Lech, Lizenz: CC BY 3.0

Traum, Traumdeutung, Schritte, Traumerinnerung verbessern

Traumerinnerung verbessern – 7 Anfängertipps + kostenloser DOWNLOAD

Ich träume nicht! – Könnte der Satz von dir sein? Dann bist du hier richtig! Jeder Mensch träumt pro Nacht mehrere Stunden, nur können sich die meisten Menschen an das, was da in der Nacht passiert, nicht erinnern. Die gute Nachricht ist: das kann man ändern! Nachfolgend sieben Tipps für Anfänger, um die Traumerinnerung zu steigern:

1) Die Bedeutsamkeit macht’s

Unser Gehirn ist gut darin, irrelevante Inhalte schnell zu vergessen bzw. sich gar nicht erst zu merken (abgesehen von FunFacts – das ist ein Phänomen für sich 😉 ). Das ist ein nützlicher Mechanismus; schließlich wäre die Informationsflut der heutigen Zeit anders gar nicht zu bewältigen. Ein Beispiel:
Welche Beiträge kamen in der letzten Nachrichtensendung, die du gesehen hast? Oder was hast du zuletzt an Nachrichten auf einer Nachrichtenseite gesehen? Na? – Du wirst dich höchstens noch an die Beiträge erinnern, die für dich in irgendeiner Weise relevant waren. So ist es auch mit unseren Träumen. Solange wir unseren Träumen keine Bedeutsamkeit beimessen, werden wir uns auch nicht an sie erinnern. Ziel ist es also, dem Gehirn zu verklickern: „Hallo – neue Information: Träume sind wichtig! Erinnere dich dran!“

Allein schon durch das Lesen dieses Blogbeitrags legst du einen wichtigen Grundstein, um dich künftig besser an deine Träume erinnern zu können!

2) Traumerinnerung verbessern: der Zeitpunkt ist entscheidend!

Mit Träumen müssen wir uns sofort nach dem Aufwachen beschäftigen: Fünf Minuten nach dem Aufwachen haben wir bereits etwa 90% unserer Träume vergessen! Wichtig ist es also, nach dem Aufwachen noch im Bett liegen zu bleiben und zu versuchen, die Geschichten der Nacht zu rekonstruieren.

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