Traum, Traumdeutung, Schritte, Traumerinnerung verbessern

Traumerinnerung verbessern – 7 Anfängertipps + kostenloser DOWNLOAD

Ich träume nicht! – Könnte der Satz von dir sein? Dann bist du hier richtig! Jeder Mensch träumt pro Nacht mehrere Stunden, nur können sich die meisten Menschen an das, was da in der Nacht passiert, nicht erinnern. Die gute Nachricht ist: das kann man ändern! Nachfolgend sieben Tipps für Anfänger, um die Traumerinnerung zu steigern:

1) Die Bedeutsamkeit macht’s

Unser Gehirn ist gut darin, irrelevante Inhalte schnell zu vergessen bzw. sich gar nicht erst zu merken (abgesehen von FunFacts – das ist ein Phänomen für sich 😉 ). Das ist ein nützlicher Mechanismus; schließlich wäre die Informationsflut der heutigen Zeit anders gar nicht zu bewältigen. Ein Beispiel:
Welche Beiträge kamen in der letzten Nachrichtensendung, die du gesehen hast? Oder was hast du zuletzt an Nachrichten auf einer Nachrichtenseite gesehen? Na? – Du wirst dich höchstens noch an die Beiträge erinnern, die für dich in irgendeiner Weise relevant waren. So ist es auch mit unseren Träumen. Solange wir unseren Träumen keine Bedeutsamkeit beimessen, werden wir uns auch nicht an sie erinnern. Ziel ist es also, dem Gehirn zu verklickern: „Hallo – neue Information: Träume sind wichtig! Erinnere dich dran!“

Allein schon durch das Lesen dieses Blogbeitrags legst du einen wichtigen Grundstein, um dich künftig besser an deine Träume erinnern zu können!

2) Traumerinnerung verbessern: der Zeitpunkt ist entscheidend!

Mit Träumen müssen wir uns sofort nach dem Aufwachen beschäftigen: Fünf Minuten nach dem Aufwachen haben wir bereits etwa 90% unserer Träume vergessen! Wichtig ist es also, nach dem Aufwachen noch im Bett liegen zu bleiben und zu versuchen, die Geschichten der Nacht zu rekonstruieren.

Weiterlesen „Traumerinnerung verbessern – 7 Anfängertipps + kostenloser DOWNLOAD“

Aus der Praxis 3 – Setz‘ dich! – Entscheidungsfindung mal anders

In der Rubrik „Aus der Praxis“ möchte ich euch ermöglichen, mir über die Schulter zu schauen und Einblicke zu bekommen, wie ich konkret arbeite und welche Hilfsmittel ich dafür nutze. Fallbeispiele sind aus Datenschutzgründen selbstverständlich stark verfremdet.

Wer kennt es nicht – eine Entscheidung zwischen zwei oder mehr Dingen ist zu treffen! Man hat womöglich akribisch eine Pro- und Contra-Liste erstellt, sich das Hirn zermartert, aber irgendwie kommt man der Entscheidung doch nicht näher. Na? Wem kommt das bekannt vor?

Wie ihr vielleicht wisst, arbeite ich unter Anderem in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Dort habe ich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun, die vor der großen Entscheidung stehen, welchen Beruf sie später einmal ausüben möchten. Häufig kommt es dann vor, dass ich mit dieser Fragestellung aufgesucht werde.


Fallbeispiel: Micha

Micha ist 18 Jahre alt und ein sozialer Typ. „Was mit Menschen“ möchte er gerne machen und hat sich nach diversen Praktika am wohlsten in einem Kindergarten und in einem Altenpflegeheim gefühlt. Er hat sich bereits gut informiert und Listen angefertigt: Beide Berufe haben Vor- und Nachteile bezüglich der Berufsschule, der Entlohnung, der Arbeitszeiten und vielem mehr und halten sich über alles gemittelt die Waage.

„Ich eier‘ da schon länger rum“, sagt er, „und irgendwie blockiert mich das total. Ich weiß nicht weiter. Haben Sie eine Idee?“

Ja, hab ich. 🙂

Weiterlesen…

Helfer – Menschen !

So, mein erster Reblog! Hierauf bin ich gerade bei Wechselwelten gestoßen. Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele und ermutigt mich, diesen Weg auch weiter zu gehen.
Authentisch-Sein bedeutet ja auch nicht, dass man mit seinen Patienten seine tiefsten Verletzungen teilen muss (das dürfen wir nicht und das ist auch gut so). Aber einfach zeigen, dass man auch ein Mensch ist mit Lust auf Schokolade, mit Humor, mit Ärger über das Sudelwetter usw…
Oder auch mal mitteilen, dass man sich getäuscht hat bei einer Diagnose oder einer Vermutung über einen Zusammenhang. Da sind wir ja schon beim Thema „Deutungshoheit“, das wohl einen extra Artikel verdient hat…
Aber nun lest erstmal die wunderbaren Worte von Wechselwelten (die Kommentare lohnen sich übrigens auch – insbesondere der über ein kaputtes Türschloss und durch Fenster steigende Patienten… 🙂 )
Habt ein schönes Wochenende! 🙂

wechselwelten

Ich kann gar nicht laut und stark genug sagen, wie hilfreich es ist, wenn wir neben der Fachkompetenz von professionellen Helfermenschen die Menschlichkeit miterleben dürfen. Es ist so wichtig und wertvoll für uns, wenn Helfer_innen in unserer Anwesenheit laut überlegen ob jetzt ein warmes oder ein kaltes Getränk passend ist. Wenn wir sagen dass uns das aktuell stürmisch-feucht-nasse Wetter nervt, uns tüdelig macht und wir als Rückmeldung „Ja, das ist für mich auch anstrengend (…)“ bekommen und nicht sofort ein „Was würde, könnte da jetzt helfen?“. Wenn unser Gegenüber sagt, dass sie noch außer Atem ist, weil sie gerade Fahrrad gefahren ist. Oder auch wenn kurz nach dem Einstieg unterbrochen werden muss weil Helfermensch noch auf Toilette muss.
All diese scheinbaren Kleinigkeiten verschwanden so oft, weil es doch um uns ging…
Neben all dem Fachwissen, neben all dem Raum den Helfer_innen für uns frei machen wollen damit wir da sein…

Ursprünglichen Post anzeigen 136 weitere Wörter

Sigmund Freuds Couch

Psychotherapeuten auf der Couch?

Na? Irritiert? Gut so! Und andererseits schade. Denn es zeigt, wie wenig bekannt es ist:

Psychotherapeuten gehen während ihrer Ausbildung selbst in Therapie.

Und das ist wichtig. Wie könnten wir denn anderen Menschen beim Erforschen ihrer inneren Landkarte, beim Bezwingen von Bergen und Durchschreiten von Tälern, helfen, wenn wir unsere eigene innere Landschaft nicht kennen? Auch wir haben Berge und Täler, sonnendurchflutete Wiesen und dunkle Höhlen. Und nur, wenn wir wissen, wie wir uns auf den verschiedenen Terrains bewegen müssen, können wir unseren Patienten als „Guide“ auf ihrem ganz eigenen Weg begleiten.

Ansonsten könnte es auch passieren, dass wir die innere Landschaft unseres Patienten mit unserer eigenen verwechseln und – sogar ohne es zu merken – uns selbst im Patienten versuchen zu therapieren. Außerdem sammeln wir natürlich eine ganze Reihe an wertvollen Erfahrungen:

Weiterlesen „Psychotherapeuten auf der Couch?“

*kreisch* Noch ein Umzug… psychopsychetherapie.blog

Ihr Lieben,

es ist mir total peinlich – naja, vielleicht geht es als: „Auch Psychologen machen Fehler und können total verpeilt sein“ durch. Ja! Klar! das war alles so geplant!! So ist das!

Spaß beiseite. Ich habe vor dem Umzug zwar recherchiert bezüglich rechtlicher Aspekte, allerdings habe ich übersehen, dass es ein E-Book mit dem Titel „Psycho und Therapie“ gibt. Da ich nicht sicher weiß, ob es da zu Problemen kommen kann und mir eine Rechtsberatung dafür zu teuer ist, muss ich nochmal umziehen. 😦 Innerhalb von 48 Stunden kann ich das zumindest ohne zusätzliche Kosten und mache das deshalb sofort. Diesmal auch wirklich gründlich recherchiert:

https://psychopsychetherapie.blog

Bitte nehmt also DIESE Adresse in eure Blogroll auf… Entschuldigt bitte vielmals die vielen Beiträge heute… Ich hoffe, das ist wirklich der letzte!!

Und was habe ich draus gelernt? (Wir sind hier schließlich auf einem therapeutisch wertvollen Blog…)

  • Mache wichtige Dinge erst NACH Feierabend und nicht zwischen Terminen
  • Mache wichtige Dinge an Tagen, an denen du dich nicht grundsätzlich verpeilt fühlst (Ja, ich habe auch „so Probleme wie normale Menschen„)
  • Sei gnädig mit dir selbst – jedem passieren mal Fehler
  • Hoffe auf liebe und verständnisvolle Follower 😉

In diesem Sinne…


Rezension "Narzissmus - das innere Gefägnis" Heinz-Peter Röhr

Umzug geglückt! Bitte Blogroll anpassen…

Ihr Lieben,

wie es aussieht, ist alles problemlos über die Bühne gegangen – das war ja leichter als gedacht. 🙂 Unter Umständen muss ich noch eine weitere Sache anpassen, aber das ist nicht so eilig.
Wer mich in der Blogroll hat (oder schon am Schreiben für die Blogparade ist 🙂 ), möge doch bitte den Link und den Blog-Namen anpassen – ganz herzlichen Dank!

Ich freu‘ mich, dass ihr alle noch da seid und freue mich insbesondere über eine ganze Hand voll neuer Follower in den letzten Tagen – ein herzliches Willkommen an euch! Keine Sorge, es geht nicht jeden Tag so chaotisch zu wie heute… 😉
Ihr dürft euch in naher Zukunft auf einen Beitrag „Psychotherapeuten auf der Couch??“ freuen, auf einen weiteren Artikel aus der Reihe „Aus der Praxis“ (Teil 1 gibts hier, Teil 2 hier) und einen Start-Beitrag zum Thema „Traumerinnerung verbessern„, zu dem es auch einen Download geben wird. 🙂

Habt einen schönen Abend! 🙂

Titelbild: (c) Abhi Sharma from India, Books HD (8314929977), Lizenz: CC BY 2.0

Blogparade Trost echter Trost spenden Psychotherapie trösten

[Aufruf!] Blog-Parade zum Thema „Trost“

Liebe Mit-Blogger,

Trost kennen wir alle und wir wünschen ihn uns alle, wenn es uns schlecht geht. Und so oft bekommen wir den Trost nicht, den wir ersehnen. Machmal scheint das Umfeld überfordert zu sein und nicht zu wissen, wie es auf eine gute Weise Trost spenden kann. Und da kommt ihr ins Spiel:


Schreibt einen Blog-Artikel zum Thema!

Ein paar Gedankenanstöße:

  • Was ist für dich „guter“, „echter“ Trost?
  • Muss Trost zwingend von einem anderen Menschen kommen?
  • In welchen Situationen hast du hilfreichen Trost erfahren?
  • Welche negativen Erfahrungen hast du mit Trost gemacht?
  • Wie tröstest du selber andere Menschen?
  • Hast du vielleicht auch im beruflichen Kontext mit Trost zu tun?
  • Wünschst du dir etwas im Bezug auf den gesellschaftlichen Diskurs zum Thema?
  • … und selbstverständlich alles, was du sonst noch mitteilen möchtest.

Interesse? Dann lies weiter:

Weiterlesen „[Aufruf!] Blog-Parade zum Thema „Trost““

[Hinweis] Psycho-Psyche-Therapie nun auf Instagram!

Ihr Lieben,

ein kleiner Hinweis zwischendurch: Psycho-und-Therapie gibt es HIER nun auch auf Instagram!
Dort werde ich regelmäßig „Psycho_und_Therapie-Quotes“ posten, die meistens einzelnen Blogbeiträgen entnommen sind.

Ich freu mich auf euren Besuch! Follows werden natürlich mit Gegen-Follows beantwortet…

Und: Ein herzliches Willkommen allen neuen Followern hier! Schön, dass ihr da seid!

Aus der Praxis 2: Wie deutet man Träume? – 8 Schritte zum Ziel

In der Rubrik „Aus der Praxis“ möchte ich euch ermöglichen, mir über die Schulter zu schauen und Einblicke zu bekommen, wie ich konkret arbeite und welche Hilfsmittel ich dafür nutze. Fallbeispiele sind aus Datenschutzgründen selbstverständlich stark verfremdet.

Ein gemütlicher Abend in einer ruhigen Bar; gemeinsam mit Freunden genieße ich ein leckeres Getränk. Ein Teelicht flackert langsam vor sich hin, die Eiswürfel klackern beim Umrühren im Glas und das Gespräch fällt auf das Thema „Träume“. „Sag mal, du als Psychologin, wie machst du das mit der Traumdeutung?“.

Erstmal vorweg: ein festes Ablaufschema gibt es nicht; jeder Traum ist anders, jeder Träumer ist anders, jedes (psychotherapeutische) Gespräch ist anders. Prinzipiell gehe ich allerdings so vor:

1) Ich frage den Träumer zuerst, was er selbst im Traum empfunden hat. Angst, Freude, Neugierde, Wut…? … und ob es sich im Verlauf des Traums verändert hat. Das gibt erste Hinweise auf die „emotionale“ Struktur des Traums, gegebenenfalls auf Wendepunkte oder Bruchstellen.

2) Danach erkundige ich mich gleich nach den eigenen Ideen / Assoziationen des Träumers. Damit stoße ich gelegentlich auf Verwirrung – „ich komme doch, damit SIE mir sagen, was das bedeutet!“. Die ersten spontanen Assoziationen zu einem Traum sind allerdings häufig eine wertvolle Spur, auch wenn sie im ersten Moment völlig abstrus anmuten.

Weiterlesen…

Psycho-Psyche-Therapie feiert seinen „halbten“ Geburtstag! Wie geht’s weiter?

Hui, da hab‘ ich doch glatt verpasst, dass dieser Blog im Februar ein halbes Jahr alt geworden ist! Da wird es doch Zeit für eine Rück- und Vorschau.

Ein kleiner Rückblick auf dieses erste halbe „Lebens“jahr:

  • Insgesamt zählte WordPress über 700 Besucher auf meinem Blog
  • … mit über 2200 Klicks
  • Der Großteil der Leser kommt aus Deutschland, gefolgt von der Schweiz und Österreich,
  • allerdings hat der Blog auch schon Besucher aus (bzw. zumindest mit einer IP von) den Niederlanden, Malta, Indien, Kanada und einigen anderen Ländern gehabt
  • Die besucherreichsten Monate waren der September, der Februar und – obwohl erst fünf Tage jung – auch der März!! 🙂
  • Insgesamt wurden 41 Beiträge veröffentlicht
  • Die drei meistgelesenen Beiträge sind:
  1. Haben Sie eigentlich auch so Probleme wie normale Menschen?
  2.  Aus der Praxis 1 – Arbeit mit dem Systembrett
  3. Hänschen Klein – von ungesunden Bindungen und nötigen Ablösungen

Meine Wünsche und Vorhaben für das nächste halbe Jahr (und natürlich darüber hinaus…):

  • Aufklärung über und Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen – hoffentlich auch mit eurer Hilfe!
  • Praxisnahe Einblicke in (meine) psychotherapeutische Arbeit ermöglichen
  • Euch von der humanistischen Psychotherapie (insbesondere der Transaktionsanalyse) und der analytischen Psychotherapie nach C.G. Jung berichten
  • Gedanken zu psychiatrischen Diagnosen, „Alltagsphänomenen“, Berufspolitik und manchem mehr teilen
  • Euch auf interessante Videos, Podcasts und Blogs aufmerksam machen
  • Mit euch ins Gespräch kommen! Stellt Fragen, kommentiert, … 🙂 Dialog ist mir ein großes Anliegen!

Umsetzen möchte ich gerne:

  • Eine Buchrezensions-Rubrik
  • Eine Interview-Rubrik
  • Verschiedene Blog-Paraden

Und, ganz wichtig: Was wünscht ihr euch vom Blog? Was interessiert euch, wovon hättet ihr gerne mehr? (Oder weniger?)

Schreibt es gerne in die Kommentare oder kontaktiert mich persönlich…

Bildquelle: Efraimstochter @ Pixabay (gekennzeichnet zur freien Nutzung)